Klopf-energie

Liebe Freundinnen und Freunde,

nun sind wir im Neuen Jahr, was seine Neuheit durch unsere Gewohnheit schon wieder eingebüßt hat. In  Österreich haben wir Buddhisten interessante Daten zu vermelden: Vierzig Jahre staatliche Anerkennung als Religion und vierzig Jahre Friedenspagode an der Donau und vierzig Jahre Ursulas Mitgliedschaft bei der ÖBR. Außer diesen amtlich beglaubigten Feiern möchte ich mein 95 jähriges Bestehen auf dieser Erde mit allen Freundinnen, Teilnehmerinnen in den Kursen, Nachbarn und der ganzen Familie in frohem Kreis begehen. Der Platz an der Pagode wie auch die Räume im nahen Restaurant sind  schon für die Feier am 26. August 2023 von 16:00 – 23:00 Uhr reserviert worden.

Ihr seid herzlich eingeladen. Ich freue mich, Euch dort begrüßen zu können. Bitte meldet Euch bei hier an: https://sampadasangha.com/anmeldung-geburstagsfeier/ an, damit ich eine Übersicht über die Anzahl der Gäste bekomme.

Eine ACHTSAMKEITS-ÜBUNG  darf beim Wegbegleiter nicht fehlen. Hier ist sie:

CHI – KLOPFEN!

„Füße – Füße“ 

Wer bei meinen Kursen war, kennt das Füße-Klopfen. Es scheint so einfach und gewöhnlich zu sein – und hat dabei erstaunliche Wirkungen.  Wenn man sitzt und zu viele Gedanken durch den Kopf gehen, kann man seine Füße, die am Boden liegen, kräftig gegen einander schlagen bis man die Vibration in den Beinen bis in den Unterleib fühlt. Der Kopf wird frei, weil die Konzentration nach unten gelenkt ist und gleichzeitig werden die Beine, Hüften und Unterleib besser durchblutet. 

Man kann den Effekt intensivieren, wenn man 20 mal die Füße gegen einander klopft und dann die Beine gestreckt weit zur Seite spreizt. Bei 10 maligen Wiederholungen denkt man garantiert nicht mehr an die anstehenden bedrückenden Pflichten.

„Hände – Hände“

Im Sitzen lässt man die Arme leicht vorgebeugt zwischen den geöffneten  Knie entspannt hängen. Wenn man die Arme nach innen dreht, kann man die Handrücken locker gegen einander schlagen.  Das wird in den Armen und Schultern bis zum hängenden Nacken  wahrgenommen. Um das Gesicht noch besser zu entspannen, hilft es, mit offenem Mund ein weiches „HaaaH“ zu tönen. 

Das kann man auch stehend machen, um den angespannten Nacken und Kopf zu befreien.  

„Kreuzbein – Unterleib“

Im Stehen oder Sitzen kann man das Klopfen des Beckens und Unterleibes ausführen, um diesem Körper- Bereich mehr Energien zuzuführen. 

Es ist günstig dazu Fäuste zu machen, dass mit den Daumen und Zeigefingern  Kreise entstehen. Mit diesen Daumen-Kreisen klopft man sich auf das Kreuzbein vom Beginn der Lendenwirbel bis hinunter zum Steißbein und geht dann in die Breite bis zu den Hüftgelenken. Minutenlang wiederholen!

Mit den Kleinfinger-Kreisen der Fäuste geht es dann nach vorne zum unteren Bauchbereich, zu den Leisten und zum Schambein. Der ganze Unterleib wird besser durchblutet und bekommt einen gewissen Schutz vor  Erkrankungen.    

  Man kann ausprobieren, ob es gut tut, Kreuzbein und Schambein-Region gleichzeitig zu beklopfen.

Gute Widerstandskraft gegen körperliche, seelische und geistige Beschwerden wünscht Dir herzlich Deine alte Ursula

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